News zu „Live In Germany“

Harry Belafonte in Deutschland

Der Sänger, Bürgerrechtler und Schauspieler Harry Belafonte hat im März 2012 in Hamburg seine Autobiographie „My Song“ vorgestellt. Der in Harlem geborene Künstler wurde in diesem Jahr 85 Jahre alt. In der Bundesrepublik ist er in den 50er Jahren mit Calypso-Liedern bekannt geworden. Nach Deutschland war er das erste Mal in den letzten Kriegsmonaten als Besatzungssoldat gekommen. In den USA wurde er lange Zeit vom FBI beobachtet, weil er kompromißlos gegen die Rassendiskriminierung kämpfte.

http://www.hamburg.de/lesungen-literatur/3358978/harry-belafonte.html

Foto: Rainer Fichel

Neue Ehrung für Dr. John

Es hat lange gedauert, aber im März 2011 war es soweit: Dr. John wurde in die Rock And Roll Hall Of Fame aufgenommen (neben Alice Cooper, Tom Waits, Neil Diamond und Darlene Love). Seine erste Solo-LP war 1968 bei Atlantic erschienen. Wählbar in die Hall Of Fame sind Künstler 25 Jahre nach ihrem Plattendebüt. Besondere Nachwirkung hatte auch sein Album DESITIVELY BONNAROO, nach dem sich das Musikfestival in Manchester (Tennessee) benannte. Zum zehnten Jubiläum des Bonnaroo-Festivals im Juni 2011 wurden Dr. John und The Meters eingeladen, um dort die ganze LP live zu spielen.

Und wenn es um seine Heimatstadt New Orleans oder um Louisiana geht, ist Dr. John (Mac Rebennack) immer zur Stelle. So beteiligte er sich im Frühjahr 2010 an der HBO-Serie „Treme“, die sich mit der Situation in New Orleans nach dem Hurrikan Katrina auseinandersetzte. Dr. John über die Haltung der Produzenten: „Die Tatsache, daß sie viele Einheimische involviert haben, zeigt, daß sie wirklich (für New Orleans) engagiert waren“ (USA Today). Außerdem gehörte Dr. John zu den Musikern, die am Konzert „Gulf Aid“ zur Unterstützung der Opfer der BP-Öl-Katatrophe im Golf von Mexiko teilnahmen.

 

Mike Seeger gestorben

Als Sänger und Musiker war er eine der Hauptfiguren des amerikanischen Folk Revivals der Fünfziger und Sechziger. Mit seiner Band The New Lost City Ramblers tourte er als Botschafter des „anderen Amerika“ um die Welt. Mike Seeger starb am 7. August in Lexington, Virginia.

Der Spiegel am 17. August 2009

Willy DeVille gestorben

Alle Konzerte für 2009 waren schon abgesagt: Willy DeVille musste sein Leben der Behandlung seiner Hepatitis-C-Infektion unterordnen. Im Zuge der Therapie wurde dann Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert. In der Nacht zum Freitag ist Willy DeVille im alter von 55 Jahren gestorben.

8. August 2009

 

Jim Reeves in englischen Charts

Die CD „The Very Best Of Jim Reeves“ schaffte es im Mai 2009 auf Anhieb auf Platz 8 in der englischen Hitparade. Ende Juni erreichte sie Platz 7. 45 Jahre nach seinem Tod war das Jim Reeves‘ erstes Top-Ten-Album in Großbritannien seit 1992.

 

Mal Sondock gestorben

Am Dienstag (09.06.09) ist Mal Sondock gestorben. Der langjährige Moderator (Diskothek im WDR) prägte mit seiner Art, populäre Musik zu präsentieren, ganze Generationen von Radiohörern. Als Soldat und DJ war er in den 50er Jahren nach Deutschland gekommen. Im folgenden Jahrzehnt war er dann auch als Schlagersänger aktiv.

WDRonline am 10. Juni 2009

 

Dr. John erhält 5. Grammy

Der legendäre Dr. John (Mac Rebennack Jr.), amerikanische Musik-Ikone und inoffizieller Botschafter von New Orleans, hat den Grammy für „Best Contemporary Blues Album“ für sein Album CITY THAT CARE FORGOT von 2008 gewonnen. Er hatte kürzlich einen Vertrag mit 429 Records der Savoy Label Group geschlossen, die seine tiefempfundene Hommage an seine Heimatstadt New Orleans veröffentlichte. Von USA TODAY als „ungezügelte und wütende Post-Katrina-Polemik“ beschrieben, ist CITY THAT CARE FORGOT sowohl ein eloquenter als auch zorniger Ausdruck der Gefühle über die Zerstörung und den Mangel an Hilfe nach der Katrina-Katastrophe. Dies ist Dr. Johns 5. Grammy Award, nachdem er schon in den Jahren 1989, 1992, 1996 und 2000 ausgezeichnet worden war.

USA Today am 8. Februar 2009