Cool Cooler Cale – die JJ-Cale-Story

Auf Ruhm kam es JJ Cale nie an. Er überließ es lieber Eric Clapton, ihn mit „After Midnight“ und „Cocaine“ bekannt zu machen. Er sah sich als Songschreiber, Gitarrist und Produzent. Tatsächlich war er auch ein phantastischer Interpret seiner Kreationen, die ihn zu einem „der bedeutendsten Künstler der Rock-Geschichte“ machten, wie Clapton sagte. Und Neil Young nannte ihn und Jimi Hendrix „die besten Spieler der elektrischen Gitarre“. Die vielen Cover-Versionen seiner Kompo-sitionen reichen von Asha Puhtli bis Johnny Rivers, von „The Band“ bis „Santana“, von Cissy Houston bis Randy Crawford, von Jerry Garcia bis Tom Petty. Dies ist die Geschichte eines Ausnahmekünstlers, der sein Leben lang im Schatten stand und sich aus den Schlagzeilen hielt.
262 Seiten mit vielen Abbildungen, € 22,-

ISBN 978-3-00-066151-8

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Pressestimmen

GoodTimes (5/2020): „Bloemeke konnte nicht auf die Coop mit der Cale-Witwe Christine Lakeland bauen. Er kompensiert dies mit sauberer, breit aufgestellter Recherche. Aus dieser heraus präsentiert er Faktenreichtum, eine Fülle launiger Anekdoten sowie interessante O-Töne vieler Mitstreiter wie JJs langjährigen Drummer Jimmy Karstein und Manager Mike Kappus. Wo immer es geht, kommt Johnny Cale selbst zu Wort – so nannte er sich, bevor er für ein Engagement im ‚Whiskey-a-G-Go‘ in Los Angeles ‚JJ‘ getauft wurde. Das genaue Gegenteil eines Karriere-Architekten, hielt sich Cale ‚von der Arbeit fern‘ – wobei, klar, Studiotüfteleien und Musik machen keine Arbeit darstellten. So erklären sich lange Platten-Pausen, wie Bloemeke detailliert darstellt… Jedem Laufbahn-Abschnitt, jeder Scheibe, ob alte Liberty-Singles oder LPs wird – durchaus auch kritisch – detailliert Rechnung getragen. So arbeitet sich Bloemeke etwa am Album #8 ab. Aufschlussreich das Gitarren-Kapitel des ‚Schweigers von Tulsa‘, den der letztlich zum großen Freund gewordene Clapton viel eloquenter erlebte als andere: Endlich können staunende Fans ergründen, was es mit der billigen, hinten offenen, pfiffig frisierten ‚Harmony‘ auf sich hatte. utw“

JJ Cale mit Gold von „Shelter“

Country-Mag (September 2020): „Autor Bloemeke schildert hier ausführlich den durchwegs ungewöhnlichen Werdegang dieses 2013 im kalifornischen La Jolla einem Herzinfarkt erlegenen Künstlers. Er streift die Kindheit in Tulsa, und wendet sich alsbald JJ Cales letztendlich alles entscheidenden Umzug nach Los Angeles zu. Die dortige Aufbruchsstimmung der späten sechziger Jahre fängt das Buch haargenau ein, und auch die JJ Cale prägenden musikalischen Einflüsse u. a. aus Nashville finden hier ihren Niederschlag…Erste Engagements, erster Schallplattenvertrag, erste Hits, und die erste Tournee – der Weg JJ Cales unterschied sich anfangs grundsätzlich nicht von den Schritten vieler Kolleginnen und Kollegen, die auf den vermeintlichen Erfolgsleitern nach oben hasten wollen. Den Unterschied zeigt das Buch auf, indem es die ungewöhnliche Haltung des Künstlers zu den Chancen im Musikgeschäft beschreibt. JJ Cale blieb mit seiner Gitarre stets lieber der exzellente Musiker, wo andere eher die großen Stars werden wollten. Der Autor dokumentiert diese seltene Einstellung beispielsweise mit JJ Cales Weigerung, in der seinerzeit beliebten TV-Show „American Bandstand“ aufzutreten, weil dort ausschließlich zu Playback gesendet wurde. Ausführliche Kapitel über die Studioarbeiten zu den einzelnen Alben bei den mehrfach wechselnden Plattenfirmen bestätigen diesen Habitus, wie die Begutachtung der jeweiligen Hintergründe, Einflüsse, Begleitmusiker sowie Texte überzeugend darlegt. Aufgelockert werden die Textpassagen durch mehrere teils farbige Abbildungen von Plattencovern, Konzertfotos, sowie privaten Schnappschüssen.“ Ulrich K. Baues

Lübecker Nachrichten (22. Oktober 2020): „Eric Clapton hatte seinen Song ‚After Midnight‘ gecovert und zum Hit gemacht. Mit den Tantiemen jedoch kamen neue Probleme. Cale hatte kein Konto und als Besitzer eines Wohnwagens auch nicht die dafür notwendige Adresse. „So stopfte er das Geld als Füllmaterial in die Wände seines Trailers“, erzählt Mark Bloemeke, der jetzt die erste Biografie des 2013 verstorbenen Musikers vorgelegt hat. Es ist die Geschichte eines der größten Talente im Musikgeschäft, mit Sicherheit eines der am meisten verkannten… Er machte sich einen Spaß daraus, Journalisten wie Fans in die Irre zuführen, indem er die eigene Leistung immer kleiner zeichnet, als sie war. Sein Biograf, selbst Musiker und Produzent mit eigenem Studio in Groß Boden bei Bad Oldesloe, hat das selbst erlebt. ‚Cool, cooler Cale“ (Voodoo Verlag, 262 Seiten, 22 Euro) nennt er denn auch seine Biografie, wobei der Autor fein unterscheidet zwischen dem Bild, das der Musiker für die Öffentlichkeit wählt, und dem professionellen Anspruch, mit dem er seine Musik produziert.“ Matthias Schütt

Rock’n’Roll Musikmagazin (November 2020): „Dieses Buch macht Lust auf diesen Musiker. Mark Bloemeke gibt tiefe Einblicke in den persönlichen und musikalischen Lebensweg dieses Ausnahmekünstlers… Cale wollte vor allem Musik machen, Ruhm war ihm egal… Mark Bloemeke beschreibt die Entstehung seiner Songs und Alben sehr detailliert, man erfährt, welche Musiker mitgewirkt haben, mit welcher Technik aufgenommen wurde und wie sich die Alben unterscheiden. Eine sehr informative und gleichzeitig spannende Geschichte… Tolle Arbeit von Mark Bloemeke.“ H.-Günther Hartig

Oldiemarkt (12/20): „Mit der ersten Biografie des Schweigers aus Tulsa legt Mark Bloemeke ein interessantes Buch vor… Selbstverständlich war JJ Cale ein Eigenbrötler, der die für ihn beste Vorgehensweise entwickelt hatte und dieser auch folgte. Sein fast völliger Konsumverzicht – als er richtig Geld hatte, kaufte er sich eben keine Villa mit Swimmingpool, sondern einen Trailer, mit dem er überall dahin fahren konnte, wohin er wollte… Sicher ist, dass Cale als Musiker ein genialer Außenseiter war, der mehr erreichte, als er dachte.“

Gitarre & Bass (12/2020): „Dies ist die erste umfassende Biografie über den Meister des lässigen Gitarrenspiels. Kurzweilig wird hier das Leben des John Weldon Cale nacherzählt, dem ‚großen Schweiger von Tulsa‘, der eigentlich nicht berühmt werden wollte… Auch vermied er den üblichen Star-Rummel, nach dem Motto: ‚…wenn die Leute nicht wissen, wie ich aussehe, kann ich zu Denny’s Restaurant gehen und mir ein Sandwich kaufen.’… Autor Mark Bloemekes Text erzählt Cales Leben in chronologischer Reihenfolge und enthält neben einigen lustigen Anekdoten auch ein Kapitel über J. J. Cales Gitarren… Des Weiteren erwähnt Bloemeke ausführlich alle Alben Cales samt Credits und jeweiliger Resonanz. ‚Cool Cooler Cale‘ ist eine lesenswerte Informationsquelle für alle Gitarrenfans und Anhänger des 2013 verstorbenen Gitarristen.“ ds